Versuche

der Weg ist das Ziel

erstes Mal

Im Frühling 2000 hatte ich etwas Zeit und bestellte das brandneue SuSE 6.4 [de|en], las das dicke Handbuch und installierte es. Nun musste ich die neue Umgebung kennenlernen und spielte etwas rum. SuSE hatte gute Arbeit gemacht und alles war sofort nutzbar. Ich kann mich immer noch erinnern wie einfach die erste Verbindung zum Internet war: Ich editierte wvdials Konfiguration-Datei und trug die Telefonnummer, den Benutzernamen und das Passwort ein. Dann tippte ich "wvdial" in die Konsole und ich war "drin". Wvdial vergisst auch nicht die Daten, so wie es die DFÜ von Windows ab und zu mal tat. Ich installierte viel Software von den sechs CDs und entschied mich für GNOME und Sawfish.

erstes Update

Die Zeit verging und ich musste einige Software updaten, da ich den Kernel neu-kompilieren musste. Ich suchte auf verschiedenen Quellen im Internet nach den schon kompilierten Programme, aber konnte keine passenden rpm-Dateien finden. Also musste ich sie selber kompilieren *hrmmpf*. Es ging so, aber das Packetmanagment war nun im Eimer. Je mehr ich jetzt mit Linux arbeitete, desto mehr Programme musste ich selber kompilieren, weil eben nicht die passenden rpm-Dateien verfügbar waren.

zweites Mal

Nachdem ich so ein kaputtes System hatte, nahm ich die nächste Chance beim Schopf: Ich installierte Linux neu (ja, genau so wie bei Windows;), als ein guter Freund sich SuSE 7.0 bestellt hatte. Nun hatte ich auch das neue KDE 2 [en], das mich am Anfang ziemlich beeindruckt hat: Der Unterschied zu KDE1 war erstaunlich. Aber nach einiger Zeit hatte ich wegen seiner Langsamkeit und Unzuverlässigket die Nase voll und nahm wieder GNOME. Dann brauchte ich einen E-Mail-Client, der besser als Kmail von KDE2 and und testete so ziemlich alles, was es für Linux gab. Schließlich fand ich Sylpheed, was genau meine Anforderung erfüllte. Ich wechselte zu immer mehr GNOME-Programmen und lud mir Mozilla 0.8 runter, da ich was Besseres als Netscape 4.7 brauchte. Während dieser Zeit dachte ich darüber nach, die Distribution zu wechseln und machte Debian mit seinem besserem Packet-Management schöne Augen, an das ich mich nach dem Abitur machte.

drittes Mal

Ich installierte also "Debian unstable" was ich von einem anderen guten Freund bekam und löschte SuSE nach dem Sichern der Daten. Debian ist ziemlich einfach zu nutzen, wenn man ein bisschen mit Linux auskennt. Hier finde ich nun immer das Programm, das ich will, ich brauche nur "apt-get install mozilla" in eine Konsole einzugeben.
Und dann ist auch mein momentaner Status und das wird auch einige Zeit so bleiben;) Hätte ich von Anfang an Debian genutzt, wäre mit wohl Einiges erspart geblieben.

weitere Updates

sind nicht erwähnenswert, da sie kinderleicht sind.