Office

Mit diesen Programmen kannst du die Arbeit für das SOHO erledigen.

Office-Paket

OpenOffice.org ist ein sehr gutes Office-Packet, um mit Texten, Tabellen, Präsentation, Vektor-Zeichnungen und Formeln zu arbeiten. OpenOffice.orgs Ursprung ist die deutsche Firma StarDivision, die im Oktober 1999 von Sun gekauft wurde. Ein Jahr später veröffentlichte Sun den Quellcode. Seitdem hat die Community es zusammen mit Mitarbeitern von Sun als OpenOffice.org weiter verbessert, und Sun wird dieses als StarOffice 6.0 im Mai 2002 mit wenigen Zusatzfunktionen veröffentlichen.
OpenOffice.org hat eine Menge Funktionen, die durchaus mit denen von MS-Office vergleichbar und sogar besser sind. Zunächst möchte ich einige Vorteile von OpenOffice.org aufzählen und zum Schluss die (wenigen) Nachteile:
Das Datei-Format von OpenOffice.org basiert auf XML und wird als zip gespeichert, somit hat man kleine Dateien und eine lesbare Datei-Struktur. OpenOffice.org kann 130 verschiedenen Datei-Formate lesen und schreiben (auch PDF und Flash), die Kompatibilität zu MS-Office-Dateien wurde nochmals verbessert und ist nun ziemlich perfekt. OpenOffice.org läuft auf allen Microsoft Betriebssystemen neuer als Windows 95, Linux, Sun Solaris und in Zukunft auch Mac OS X. Im Gegensatz zu MS-Word kann die Textverarbeitung Writer auch lange Dokumente verlässlich verarbeiten und würfelt das Layout nicht durcheinander.
Nichtsdestotrotz ist OpenOffice.org nicht MS-Office: Es hat nicht die gleiche Oberfläche und ganz verlustfrei ist der Datenaustausch mit MS-Office nicht. Aber das ist nicht ein Fehler von OpenOffice.org sondern von MS-Office: Wenn das Datenformat von den MS-Office Dateien bekannt wäre, würde niemand mehr MS-Office nutzen. Ein andere Problem ist, dass OpenOffice.org recht viel Arbeitsspeicher benötigt: Mit weniger als 64 MB RAM kann man nicht flüssig arbeiten.
Man kann OpenOffice.org gratis runterladen oder CD-ROMs für wenige Euro/Dollar bestellen.

OpenOffice.org-screenshot OpenOffice.org-screenshot

OpenOffice.org
Switching Offices
The Office Suite That Lets You See Past Redmond
A First Look at OpenOffice.org
Vorteile der XML
StarOffice
Users beginning to consider StarOffice
Interview mit StarOffice-Produkt Manager
StarOffice und MS-Office
DISA nutzt StarOffice

PDF-Betrachter

Evince ist ein schneller Betrachter für PDF-, Postscript- und viele weitere Dateien. Er unterstützt interne und externe Links und zeigt die Struktur oder Vorschaubilder des Dokumentes in einer Seitenleiste an. Da er keine erweiterten Möglichkeiten des PDF wie Javascript nutzt, ist er vielen möglichen Gefahren des PDF nicht ausgesetzt. Von Adobe gibt den Referenz-PDF-Betrachter Adobe Reader auch für Linux, er hat mehr Features, ist dafür aber langsamer.

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Evince
Adobe Reader

PDF-Bearbeiter zum Ändern von Seiten

Mit PDF-Shuffler ist ein einfaches Programm, mit dem einzelne Seiten in PDF-Dateien bearbeitet werden können. Das heißt, es können in bestehenden PDF-Dateien einzelne Seiten entfernt, mit Drag and Drop verschoben oder eingefügt werden. Außerdem können einzelne Seiten gedreht werden. Somit können viele Arbeiten an PDF-Dateien erledigt werden.

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PDF-Shuffler

PDF-Bearbeiter zum Erstellen von Anmerkungen

Xournal ist eigentlich ein Programm zum Erstellen von handschriftlichen Notizen. Mit Xournal kann man aber auch PDF-Dateien öffnen und speichern. In der geöffneten PDF-Datei können Anmerkungen mit Texten, grade und Freihandlinen und Markierungen eingefügt werden. Diese Anmerkungen werden in einer kleinen XML-Datei gespeichert. Somit kann beispielsweise das Korrekturlesen von Dokumenten papierlos durchgeführt werden.

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Xournal

Text-Editor

Das wichtigste Programm jedes Linux-Benutzers ist der Editor, weil dieser der Schlüssel zu den Konfigurations-Dateien ist. Deshalb muss er auch an der Konsole laufen, denn man kann auch mal Probleme mit XFree86 haben. Gvim ist ein Frontend des sehr alten vim, man kann ihn auf jedem noch so alten Unix finden. Gvim ist gut bedienbar durch Tastaturkombinationen, die man zuerst mit "vimtutor" lernen sollte. Gvim unterstützt Syntax-Hightighting, das mir bei dem Erstellen dieser Seiten sehr geholfen hat.

gvim-screenshot

Gvim