System
Schau' dir diese Sachen auf jeden Fall mal an
Distribution
Du hast die vielleicht schon eine Distribution, aber ich empfehle dir Debian zu nutzen, je eher desto besser. Debian ist eine einzigartige Linux-Distribution, weil sie von den Benutzern selbst erstellt wird - genauso wie Linux. Deshalb ist sie auch kostenlos: Man kann es runterladen oder auf DVD bestellen, die aber etwas kosten. Debian ist in drei Versionen erhältlich: "stable", "testing" und "unstable". Die Name beschreiben ja schon die Unterschiede: In "stable" gibt es nur solche Programme, die ausreichend lange getestet wurden und problemlos funktionieren; "stable" wird sehr gerne für Server genommen, ist aber auch für normale Desktop-Systeme empfehlenswert. In "unstable" gibt es immer die neusten Programme, die sehr unstabil seinen können; deshalb sollte diese nur von erfahrenden Benutzern genommen werden. In "testing" gelangen die Programme aus "unstable" nach einigen Tagen, wenn sie keine Probleme gemacht haben. Deshalb ist "testing" für einen normalen Benutzer zu empfehlen, wenn er recht aktuelle Software haben will, darauf aber ruhig ein paar Tage bis wenige Wochen warten kann.
Ein großer Vorteil von Debian ist das ausgereifte Paketmanagement, das auf einer Datenbank aufbaut, die alle verfügbaren Pakete mit ihren Abhängigkeiten berücksichtigt. Momentan sind ca. 19000 Packete in dieser Datenbank. Man kann also das komplette System sehr einfach auf dem aktuellen Stand halten oder neue Pakete installieren. Man kann die Paket-Auswahl auch ganz einfach auf einen anderen Rechner übertragen und die Zeit der Installation wird nur vom dem Rechner begrenzt.
graphische Benutzeroberfläche
Die beiden beliegten Oberflächen KDE und GNOME sind sehr beliebt und funktional, aber inzwischen auch sehr groß geworden. Auf älteren Rechnern brauchen sie lange zum Starten. XFCE ist eine Oberfläche, die auf Schnelligkeit und Einhaltung der freedesktop-Standards getrimmt ist, die KDE und GNOME auch unterstützen. So unterstützt XFCE z.B. das Systemtray, in dem Programme sich mitteilen können, oder einen Compositing Manager, der das Arbeiten mit Transparenzen von neuen X11-Versionen beschleunigt.
XFCE [de|en]
Freedesktop [en]
X.org [en]
GNOME [en]
KDE [en]
verschlüsselndes Dateisystem
Um die Daten auf der Festplatte unlesbar für andere zu machen (z.B. der geheime GnuPG-Schlüssel), nimm CFS. Hiermit kann man nach Eingabe eines Passwortes, die geheimen Verzeichnisse mounten und nach Nutzung wieder umounten, damit es unlesbar wird.
Druck-System
Mit CUPS ist das Benutzen von Druckern ein Kinderspiel. Mit einem beliebigen Browser rufst du http://localhost:631 auf und kannst dort die Drucker installieren und konfigurieren und die die Druckerwarteschlange überwachen. Dient der CUPS als Druckerserver kannst du somit von einem beliebigen Computer aus dem Netzwerk den Drucker nach Eingabe eines Passwortes vollständig steuern. Aus Kompatibilitätsgränden kann eine Druckauftrag mit dem Kommando lpr aufgerufen werden.
Arbeitsspeicher-Tester
Mit memtest86 kannst du deinen Arbeitsspeicher auf Herz und Nieren prüfen lassen. Es läuft nicht unter Linux, sondern es wird direkt durch z.B. lilo geladen. Somit ist es betriebssystemunabhängig.

